Stompy Jones (USA)

Die größte kleine Band im ganzen Land.

Stompy Jones sind eine 6 köpfige Band aus San Francisco, die bekannt ist für ihre mitreißenden Rhythmen, gelungen Improvisationen, ihren authentischen Stil und eine explosive Bühnenshow. Obwohl die Band 1998 gegründet wurde sind alle Mitglieder Musikveteranen, die wohl vertraut sind mit den Traditionen des Swing, Boogie Woogie, frühen Rhythm´n Blues und Jazz. Nicht viele aus der Masse der sogenannten Authentic Bands swingen mit genau so viel Gelassenheit und Leichtigkeit wie diese Gesellen des Jump. „Little David“ Roses stampfender Kontrabass, Borven Browns swingender double shuffle Schlagzeugrhythmus und das rollende Boogie Woogie Piano von Scott Lawrence bilden die Grundlage dafür.An der Bläser-Front legen sich Tim „Happy“ Hyland an der Trompete und Jeff „Erv“ Ervin am Tenor- und Altsaxophon ins Zeug … zusammen kreieren diese beiden in ihrer Zunft hoch angesehenen Männer ein Feuerwerk des Vintage Jazz. In der Mitte der Bühne steht der „Swing Man“ selbst, der den Blues im Blut hat, der unbezähmbare Peter „Pops“ Walsh!
Ganz egal ob die Jungs in einem gehobenen Dinner Club, in einer Konzerthalle oder in der kleinen Bar um die Ecke auftreten, eine Performance voller Romantik und mit pulsierendem Vibe ist garantiert. Stompy Jones lassen diesen fröhlichen, umwerfenden und unvergesslichen Style des Jazz wieder aufleben, der später als Rock and Roll berühmt wurde.
Der Ursprung dieser Band, die heute als Stompy Jones bekannt ist, kann bis in den Frühling des Jahres 1998 zurückgeführt werden. Der Ort: Ein kleiner Club mit dem Namen Hiball Lounge, im Herzen San Franciscos. „ Little David“ und Bowen wollten einen neuen Act auf die Beine stellen. Die Grundidee bestand darin, an einer Reihe von Dienstagen verschiedene Instrumentalisten zu einer Audition vor Publikum einzuladen. Diese Dienstage wurden als „Swing Sessions mit Little David“ bekannt. Als erstes luden sie Scott Lawrence ein, einen Klavierspieler, den David erst kürzlich kennen gelernt hatte. Scott brachte dann noch einen alten Kumpel mit an Bord und zwar den berühmt berüchtigten Sänger „Pops“ Walsh. Sich auf die richtigen Bläser festzulegen war dagegen eines der schwersten Unterfangen. Nach einer Reihe von Spielern, tat sich dann „Happy“ Hyland hervor. Als dann in den darauffolgenden Woche noch „Erv“ auftauchte, war die Chemie zwischen den neuen Bandmitgliedern perfekt. Nach nur knapp einem Monat, fand sich David auf der perfekten Bühne wieder, vor vollem Haus, flankiert von der swingigsten kleinen Jump-Blues Band der Stadt.
Im Juli 1999 brachten sie ihre erste CD mit dem Namen „The Swing Sessions“ heraus. Bis zum Jahr 2000 hatte die Band ca. 200 Auftritte pro Jahr. 2001 fanden wieder ungefähr 200 Gigs statt und es folgte die zweite CD mit dem Titel „Whispering Grass“. 2002 und 2003 machte die Band trotz der im Allgemeinen eher trägen Wirtschaftslage wieder 200 Konzerte.
Im Oktober 2003 veröffentlichten sie ihre dritte und aktuelle CD „Stompy Jones“.

Mit einer Liste von bekannten Musikern spielten Stompy Jones schon zusammen, hier nur ein paar Namen : Commander Cody, Albert Collins, Ry Cooder, Robert Cray, Dan Hicks, The Hoodoo Rhythm Devils, Indigo Swing, John Lee Hooker, Johnny Johnson, Lou Reed, Country Joe McDonald, The Mellotones, Chuck Prophet, Bonnie Raitt, Carlos Santana, Seatrain, Jessie Colin Young, The Zazu Pitts Memorial Orchestra…

Nachdem die „Hiball Lounge“ im Dezember 2000 geschlossen wurde, sind sie jetzt immer dienstags in den Broadway Studios zu hören, wo sich immer Hunderte von jungen Lindy Hoppern und Jitterbugs einfinden, um ihre Tanzbeine zu swing